In einem mittelständischen Unternehmen irgendwo in Deutschland öffnet der IT-Leiter gerade seine E-Mails, als sich eine Meldung aus der Security-Konsole in den Vordergrund schiebt. Ein Login-Versuch aus Übersee – gefolgt von dutzenden weiteren. Die gute Nachricht: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist aktiv. Die schlechte Nachricht: Die Angreifer haben das längst einkalkuliert. Diese Situation ist kein Einzelfall. Sie zeigt, wie sehr sich Cyberkriminelle weiterentwickelt haben. 2FA ist heute unverzichtbar – aber keineswegs ein undurchdringlicher Schutzwall. Während Organisationen ihre Sicherheitsmaßnahmen verbessert haben, haben Angreifer gelernt, genau diese Maßnahmen gezielt zu umgehen.
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