KI & Datenschutz

10 KI-Mythen, die Ihre TOMs gefährden

Viele der zuvor dargestellten Schwachstellen zeigen sich derzeit besonders häufig beim Einsatz von KI-Systemen – etwa Schatten-IT, unkontrollierte Datenflüsse oder unzureichend geprüfte Dienstleister. KI stellt bestehende TOMs zunehmend auf den Prüfstand. Durch neue KI-Anwendungen und integrierte KI-Funktionen verändern sich Datenflüsse und Risikolagen oft erheblich. Datenschutzberater sollten daher regelmässig prüfen, ob die vorhandenen TOMs diese Entwicklungen ausreichend berücksichtigen.

Dr. Anna-Kathrin Mauch

29.07.2026 · 6 Min Lesezeit

Klassische TOMs reichen oft nicht aus

Viele bestehende TOMs wurden ursprünglich für klassische IT-Systeme entwickelt. Dort lassen sich Datenflüsse, Zugriffe und Bearbeitungsschritte meist nachvollziehen. KI-Systeme funktionieren dagegen häufig dynamischer, intransparenter und verändern sich deutlich schneller. Bestehende TOMs sollten deshalb gezielt um KI-bezogene Schutzmassnahmen ergänzt werden. Besonders kritisch ist, dass viele Risiken im Arbeitsalltag zunächst kaum auffallen. KI wird häufig spontan genutzt, neue Funktionen automatisch aktiviert und externe Tools aus Zeitdruck eingesetzt.

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