Gerade für KMU kann so ein Vorfall existenzbedrohend sein. Während Großunternehmen sich mit dicken IT-Budgets, Rechtsabteilungen und Krisenstäben wappnen können, kämpfen kleine und mittlere Betriebe oft um jeden Euro, den sie in Cybersicherheit investieren. Aber auch für Großunternehmen kann ein Cyberangriff verheerende Schadensausmaße annehmen. Da klingt eine Police, die den finanziellen Schaden abfedert, fast zu schön, um wahr zu sein.
Doch Vorsicht, eine Cyberversicherung ist kein Rundumschutz, sondern nur eine von vielen Schutzschichten. Wer sich jetzt zurücklehnt und glaubt, mit einer Unterschrift beim Versicherer alle Risiken auszulagern, irrt gewaltig. Ohne funktionierende Schutzmaßnahmen, klare Prozesse und ein durchdachtes Notfallkonzept kann auch die beste Police verpuffen.
In diesem Beitrag schauen wir uns an, was eine Cyberversicherung wirklich leistet, wo sie ihre Grenzen hat und wie Sie typische Stolperfallen vermeiden. Damit Sie am Ende nicht dreifach zahlen, mit Ihrem Beitrag, den Schäden und mit Ihrem guten Ruf.
Cyberversicherung: Warum Sie ohne Notfallplan keine Police der Welt retten wird
Heutzutage gibt es kaum noch ein Unternehmen, das nicht in irgendeiner Form von Computern, vernetzten Maschinen oder dem Internet abhängt. Die schöne neue Arbeitswelt bringt Geschwindigkeit und Komfort, aber sie öffnet auch Türen für Angreifer, die nicht an Ihrem Erfolg interessiert sind, sondern an Ihren Daten und Konten. Je größer Ihre Abhängigkeit von funktionierender Technik, desto härter trifft Sie ein Angriff.