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Warum die Lizenz nur die halbe Rechnung ist, wo Ihre Daten liegen und wie Sie Aufbewahrungsfristen und NIS2 in den Griff bekommen

Microsoft 365 fühlt sich an wie Strom aus der Steckdose. Es ist einfach da und läuft. Doch hinter der bequemen Oberfläche stecken Fragen, die Sie als Sicherheitsbeauftragte beantworten müssen: Was […]

Andreas Hessel

17.09.2026 · 7 Min Lesezeit

Microsoft 365 fühlt sich an wie Strom aus der Steckdose. Es ist einfach da und läuft. Doch hinter der bequemen Oberfläche stecken Fragen, die Sie als Sicherheitsbeauftragte beantworten müssen: Was kostet uns das wirklich, wo liegen unsere Daten, wie lange müssen wir E-Mails aufheben, und wofür sind eigentlich wir verantwortlich und nicht Microsoft? Dieser Beitrag bringt Ordnung in diese Fragen.

Die Lizenz ist nur die halbe Rechnung

Der erste Irrtum betrifft die Kosten. Viele Häuser sehen nur den monatlichen Preis pro Nutzer und halten das für die Gesamtrechnung. Tatsächlich entstehen die eigentlichen Kosten oft an anderer Stelle. Ungenutzte Lizenzen, die niemand kündigt. Zu hohe Lizenzstufen, weil einmal alle auf dasselbe teure Paket gesetzt wurden, obwohl viele Nutzer die teuren Funktionen nie anfassen. Und der Aufwand für Verwaltung, Absicherung und Schulung, der in keiner Preisliste steht.