Best-Practice

Gemeinsam stark – aber bitte sicher: Kollaboration ohne offene Flanken

Ob Teams, SharePoint oder Cloud Speicher, Zusammenarbeit in Echtzeit ist heute Alltag. Doch wo Dateien geteilt, Bildschirme gezeigt und externe Partner eingebunden werden, öffnen sich oft neue Angriffspunkte. Kollaboration bringt Geschwindigkeit und Effizienz, aber ohne klare Regeln und Schutzmaßnahmen kann sie zum Einfallstor für Angreifer werden. Als Sicherheitsbeauftragte stehen Sie genau hier zwischen Komfort und Kontrolle. Sichere Zusammenarbeit ist möglich, aber nur wenn Technik, Organisation und Kultur Hand in Hand greifen.

Andreas Hessel

18.09.2025 · 6 Min Lesezeit

Wo Zusammenarbeit zur Gefahr wird. Das sollten Sie beachten.

Die größten Risiken entstehen dort, wo Komfort auf fehlende Kontrolle trifft. Externe Gäste erhalten weitreichende Berechtigungen, ohne dass ihre Identität geprüft wird. Freigabelinks für Dateien wandern unkontrolliert durch Postfächer. Bildschirmfreigaben in Videokonferenzen öffnen die Sicht auf vertrauliche Informationen, die nie nach außen gelangen sollten. Und nicht zuletzt sind viele Plattformen standardmäßig so konfiguriert, dass externe Kommunikation ohne Einschränkung möglich ist. All das macht Kollaboration schnell zum Tummelplatz für Social Engineering, Datenabfluss und ungewollte Zugriffe.

Sichere Kollaboration ohne offene Flanken. Diese Maßnahmen sollten Sie ergreifen.

Sobald Zusammenarbeit Fahrt aufnimmt, wachsen Angriffsflächen. Externe Gäste landen in Teams, Dateien wandern durch Freigabelinks, Bildschirme werden geteilt, Apps wollen Berechtigungen. Sicherheit entsteht hier nicht durch ein einzelnes Tool, sondern durch ein Zusammenspiel aus Identität, Inhalt, Gerät und Verhalten. Nachfolgend finden Sie den praxisnahen Bauplan, mit dem Sie als IT Sicherheitsbeauftragter Tempo und Kontrolle in Einklang bringen.