Tool-Tipp

OPSI – zentrale Softwareverteilung ohne Lizenzkosten

Viele IT-Abteilungen kennen das Problem: Neue Software muss installiert, Updates verteilt und Betriebssysteme gepflegt werden – und das möglichst auf allen Rechnern gleichzeitig. In kleineren Umgebungen geschieht das noch manuell, in größeren Netzen oft mit gewachsenen Einzellösungen. Genau hier setzt OPSI an. OPSI (Open PC Server Integration) ist ein Open-Source-System zur automatisierten Softwareverteilung, Betriebssysteminstallation und Inventarisierung von Clients. Entwickelt wird es von der uib GmbH in Mainz und steht unter der AGPLv3-Lizenz. Der Quellcode ist offen zugänglich, Lizenzkosten fallen für die Basisversion nicht an.

Marc Oliver Thoma

05.03.2026 · 2 Min Lesezeit

Was ist OPSI?

Im Kern ist OPSI ein zentrales Client-Management-System. Ein Linux-Server übernimmt die Verwaltung von Windows-, Linux- und macOS-Clients. Über einen installierten Client-Agent erhalten die Endgeräte automatisiert Befehle zur Installation, Aktualisierung oder Deinstallation von Software.

Neben der Softwareverteilung deckt OPSI auch das Patch-Management sowie die automatisierte Betriebssysteminstallation ab – etwa über PXE-Boot. Damit lässt sich eine komplette Rechnerlandschaft standardisiert ausrollen und pflegen.