Laut einer aktuellen KMU-Studie des Groupware-Anbieters Intra2net sind davon 77 Prozent der kleinen Betriebe betroffen. Die Zahlen zeigen ein alarmierendes Bild: 65 Prozent der Unternehmen nutzen weiterhin Office 2016 oder 2019, weitere 12 Prozent setzen sogar auf noch ältere Versionen wie Office 2010 oder 2013, die bereits seit Jahren ohne Support laufen. Die Migration auf aktuelle Versionen verläuft schleppend, obwohl die Ankündigung des Support-Endes lange bekannt war. Intra2net-Vorstand Steffen Jarosch warnt vor den Konsequenzen: „Viele kleine Unternehmen haben die letzten zwölf Monate nicht genutzt, um rechtzeitig zu aktualisieren.“ Besonders problematisch sei, dass Microsoft im Gegensatz zu Windows 10 keine kostenpflichtige Übergangslösung mit erweiterten Sicherheitsupdates anbietet. Wer jetzt wechselt, migriert meist direkt auf Office 2024, das aktuell einen Marktanteil von 8 Prozent erreicht.
Verschärft wird die Situation durch weitere anstehende Migrationen: Neben Windows 10 endet auch der Support für Exchange 2016 und 2019. Für die Studie wurden im September 2025 Daten von 1.567 Arbeitsplätzen in 104 deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern ausgewertet.