In Bayern bleibt die Gefahr durch Cyberangriffe auf Behörden, Unternehmen und Privatpersonen auf hohem Niveau. Laut dem aktuellen Bericht zur Cybersicherheit 2025 wurden im vergangenen Jahr über 48.000 Fälle von Cybercrime zur Anzeige gebracht, wie Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei der Vorstellung in München mitteilte. Die Dunkelziffer liege vermutlich noch um ein Vielfaches höher.
Besonders besorgniserregend sei die zunehmende Professionalisierung der Täter und der verstärkte Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Angriffen. Neben finanziellen Motiven spielten zunehmend politische Hintergründe eine Rolle. Fremde Nachrichtendienste und staatlich gesteuerte Akteure nutzten DDoS-Attacken und Desinformationskampagnen, um das Vertrauen in staatliche Institutionen zu untergraben, warnte Herrmann.