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Verbraucherzentralen starten „Fake-Check Geldanlage“ gegen Anlagebetrug

Die Verbraucherzentralen haben ein neues kostenloses Online-Tool zur Bekämpfung von Anlagebetrug vorgestellt. Der „Fake-Check Geldanlage“ soll Verbrauchern helfen, betrügerische Investment-Angebote zu erkennen, bevor sie Geld verlieren.

Marc Oliver Thoma

19.03.2026 · 1 Min Lesezeit

Das auf der Webseite der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen verfügbare Tool kann anonym und ohne Registrierung genutzt werden. Anhand gezielter Fragen prüft es Investment-Angebote auf typische Warnzeichen für Betrug. Besonders häufig betroffen sind angebliche Krypto-Investments, Forex-Trading und spekulative CFDs, die mit professionell gestalteten Webseiten und verlockenden Gewinnversprechen werben.

Die Verbraucherschützer warnen vor klassischen Betrugsmustern: unrealistisch hohe Renditen bei minimalen Risiken, künstlicher Zeitdruck, unaufgeforderte Kontaktaufnahmen über soziale Medien oder Messenger sowie blockierte Auszahlungen. „Bei den Verbraucherzentralen häufen sich Fälle, in denen Sparerinnen und Sparer große Teile ihres Ersparten über solche Online-Trading-Plattformen verlieren“, heißt es in der Mitteilung. Falls der Fake-Check vor Betrug warnt, sollten Nutzer keine weiteren Zahlungen leisten, alle Unterlagen und Kommunikationsverläufe sichern und den Kontakt abbrechen. Keinesfalls sollte Fernzugriff auf Computer gewährt oder empfohlene Apps installiert werden. Betroffene können sich an die Polizei, die BaFin oder ihre örtliche Verbraucherzentrale wenden.