VirtualBox wurde ursprünglich von der deutschen Firma innotek GmbH entwickelt und gehört heute zu Oracle. Als Open-Source-Software steht VirtualBox kostenlos zur Verfügung und hat sich zu einem Standard-Werkzeug für IT-Sicherheitsexperten entwickelt. Die Software ermöglicht es, nahezu jedes gängige Betriebssystem als virtuelle Maschine auszuführen – unabhängig vom Host-Betriebssystem.
Vielseitigkeit: Von Windows bis zu Security-Distributionen
VirtualBox unterstützt nicht nur aktuelle Windows- und Linux-Versionen, sondern auch ältere Betriebssysteme und spezielle Security-Distributionen wie Kali Linux oder Whonix. In wenigen Minuten lässt sich eine virtuelle Umgebung aufsetzen, in der man Malware analysieren oder Schwachstellen testen kann – ohne Risiko für das Hauptsystem.
Besonders nützlich sind die Snapshots: Sie erlauben es, den aktuellen Zustand einer virtuelle Maschinen (VM) zu speichern und jederzeit dorthin zurückzukehren. Nach einer Malware-Analyse genügt ein Klick, um zum sauberen Ausgangszustand zurückzukehren.