Tool-Tipp

VirtualBox – die virtuelle Testumgebung für IT-Sicherheitsexperten

Wer sich mit IT-Sicherheit beschäftigt, kennt das Dilemma: Neue Angriffsvektoren und Malware müssen untersucht werden, ohne das eigene System zu gefährden. Gleichzeitig will man verschiedene Betriebssysteme testen, ohne ständig neue Hardware anzuschaffen. In der modernen Sicherheitsanalyse ist Virtualisierung daher unverzichtbar geworden. Eine der bekanntesten Lösungen in diesem Bereich ist Oracle VirtualBox.

Marc Oliver Thoma

30.05.2025 · 1 Min Lesezeit

VirtualBox wurde ursprünglich von der deutschen Firma innotek GmbH entwickelt und gehört heute zu Oracle. Als Open-Source-Software steht VirtualBox kostenlos zur Verfügung und hat sich zu einem Standard-Werkzeug für IT-Sicherheitsexperten entwickelt. Die Software ermöglicht es, nahezu jedes gängige Betriebssystem als virtuelle Maschine auszuführen – unabhängig vom Host-Betriebssystem.

Vielseitigkeit: Von Windows bis zu Security-Distributionen

VirtualBox unterstützt nicht nur aktuelle Windows- und Linux-Versionen, sondern auch ältere Betriebssysteme und spezielle Security-Distributionen wie Kali Linux oder Whonix. In wenigen Minuten lässt sich eine virtuelle Umgebung aufsetzen, in der man Malware analysieren oder Schwachstellen testen kann – ohne Risiko für das Hauptsystem.

Besonders nützlich sind die Snapshots: Sie erlauben es, den aktuellen Zustand einer virtuelle Maschinen (VM) zu speichern und jederzeit dorthin zurückzukehren. Nach einer Malware-Analyse genügt ein Klick, um zum sauberen Ausgangszustand zurückzukehren.