Mit der Einstellung ist das Thema Datenschutz nicht erledigt – im Gegenteil. Ab diesem Moment begleitet die Datenverarbeitung den Arbeitsalltag dauerhaft. Während es im Bewerbungsverfahren um die Frage geht, wer eingestellt wird, geht es im laufenden Arbeitsverhältnis darum, wie gearbeitet wird: Arbeitszeiten, Leistung, Kommunikation, Verhalten. Die Menge der erfassten Daten wächst – und mit ihr die Möglichkeit, Arbeitsabläufe und Beschäftigte immer genauer nachzuverfolgen. Gerade deshalb muss Datenschutz im Arbeitsalltag greifen – nicht erst im Konfliktfall.