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Daten auf Vorrat sammeln? So erläutern Sie Ihr „Besser nicht“ 

Gerade in Zeiten von künstlicher Intelligenz (KI) kommen vielleicht auch in der einen oder anderen Abteilung Ihres Unternehmens Begehrlichkeiten auf. Man könnte doch bestimmt mehr Personendaten sammeln als erforderlich oder vorhandene Daten nicht löschen bzw. für andere Zwecke nutzen. KI macht zudem vieles möglich. Schieben Sie solchen Ideen einen Riegel vor.

Andreas Würtz

28.01.2026 · 1 Min Lesezeit

Machbar ist vieles, zulässig aber nicht 

Einfach Personendaten ohne Rechtsgrundlage oder konkreten Zweck zu bearbeiten ist nicht machbar. Das wissen Sie als Datenschutzprofi nur zu gut.

Doch mancher will das vielleicht nicht so recht glauben. Schliesslich ist das Thema KI in aller Munde und es muss doch einfach möglich sein, diese neue Technologie wertbringend einzusetzen.

Also müssen Sie klarmachen, warum das alles nicht so einfach geht. 

Erläutern Sie, was Sache ist 

Wollen Sie darstellen, dass das Speichern von Daten auf Vorrat oder für einen nicht klar umrissenen Zweck nicht zulässig ist, sollten Sie mit Feingefühl vorgehen. Schliesslich müssen Sie vielleicht bei einer persönlich als gut empfundenen Idee den Stecker ziehen.

Zeigen Sie also nachvollziehbar auf, wo die Knack- oder Problempunkte liegen. Für Ihr Gespräch können Sie auf die folgende Checkliste setzen: 

Arbeitshilfen

  • Knackpunkte bei „Daten auf Vorrat“

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Rechtsanwalt | DatenschutzexperteZertifizierter Datenschutzbeauftragter, Privacy Professional (CIPP/E, CIPM, FIP), ISO-27001-Lead-Auditor, Krisenkommunikationsmanager, Chefredakteur des Fachratgebers „Datenschutz aktuell“ Andreas Würtz begleitet seit vielen Jahren Unternehmen, Vereine und Organisationen bei der Umsetzung datenschutzrechtlicher […]

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FEB 2026

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28.01.2026