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Enthalten in Datenschutz aktuell professional
Die häufigsten Stolperfallen beim Auskunftsanspruch
Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO wirken auf den ersten Blick wie Routinefälle. In der Praxis zeigen sich jedoch immer wieder dieselben Fehler – und genau diese führen regelmäßig zu Beschwerden bei Aufsichtsbehörden oder zu Schadensersatzforderungen nach Art. 82 DSGVO.
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Missbräuchliche Auskunftsersuchen: Wo verläuft die Grenze?
Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO sind ein zentrales Instrument, um Transparenz zu schaffen und Betroffenenrechte durchzusetzen. In der Praxis zeigt sich jedoch: Nicht jedes Auskunftsersuchen dient ausschließlich diesem Zweck. Manche Anfragen wirken gezielt eingesetzt – etwa um Schadensersatzansprüche vorzubereiten oder Druck aufzubauen. Für Sie als Datenschutzbeauftragten stellt sich damit eine entscheidende Frage: Wann ist ein Auskunftsersuchen noch zulässig – und wann wird es problematisch? Genau mit dieser Abgrenzung hat sich der EuGH befasst. Das Ergebnis: neue Maßstäbe, die Sie in der Praxis kennen sollten.
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Vorfeldaktivitäten: Grundlage für Auskunftsersuchen schaffen
Auskunftsersuchen kommen selten „gelegen“. Häufig treffen sie Verantwortliche unvorbereitet – und genau darin liegt das eigentliche Risiko. Wer hier erst im Ernstfall beginnt, Strukturen zu schaffen, gerät schnell unter Zeitdruck. Die Monatsfrist aus Art. 12 Abs. 3 DSGVO lässt wenig Spielraum für Improvisation. Umso wichtiger ist es, die notwendigen organisatorischen und technischen Voraussetzungen bereits im Vorfeld zu schaffen.
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Auskunftsanspruch nach Art. 15 DSGVO: Grundlagen und Praxis
Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO bereiten in vielen Unternehmen Sorgen, nach wie vor. Kaum ein Betroffenenrecht wirft im Alltag so viele Fragen auf wie das Recht auf Auskunft. Der Grund liegt auf der Hand: Die Anforderungen sind komplex – und viele Detailfragen sind bis heute nicht abschließend geklärt. Zusätzliche Brisanz erhält das Thema durch die aktuelle EuGH-Rechtsprechung, die insbesondere zum Umgang mit mutmaßlich missbräuchlichen Auskunftsersuchen neue Maßstäbe setzt.
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Werbevideos nur ohne erkennbare Personen erlaubt
Viele Unternehmen setzen auf soziale Medien, und zwar auch für Werbung. Nicht selten werden dazu Videos genutzt. Sind darauf jedoch auch Unbeteiligte erkennbar, kann das gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstoßen. Und dagegen kann die Datenschutzaufsicht zu Recht vorgehen, meint das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf (Beschluss vom 5.3.2026, Az. 29 L 4014/25).
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